Sprungbrett Auslandsstudium (Thematik)


  • Textmenü

  • Text
  • Zum Inhalt
  • Literaturbeilage
  • Arbeit on line
  • Grammatischer Teil

  • Zurück zur Textauswahl nach Themen
  • Zurück zur Textauswahl nach Grammatik


    Sprungbrett Auslandsstudium

    Per avere la traduzione veloce di un vocabolo sottolineato nel testo, spostate il mouse fino a che sulla parola compaia la mano. Cliccando potrete leggere la traduzione sulla parte bassa dello schermo.

    Sprungbrett Auslandsstudium

    Es erweitert nicht nur den Horizont, sondern es öffnet auch Türen für die spätere Karriere. Wie Sie ein Stipendium bekommen können, was Sie wissen müssen, erklärt ein Hochschulexperte.

    Mit dem Europa der offenen Grenzen wird es immer wichtiger, bereits während des Studiums Auslandserfahrung zu sammeln: nicht nur wegen Sprache und Wissen, sondern auch weil dieser Schritt Mut, Eigeninitiative und Flexibilität zeigt. Clauduis Habbich, Pressesprecher beim Deutschen Akademischen Austauschdienst: "Wir empfehlen jedem Studenten, sich wenigstens ein bis zwei Semester in der Welt umzuschauen und weder die Kosten noch den Zeitaufwand zu scheuen, denn durch die rechtzeitige Planung eines Stipendiums ist das gar nicht so schwer zu realisieren." Folgende Punkte sollten Sie schon vor der Bewerbung beachten:

    Wo gibt es Informationen?

    Die erste Anlaufstation ist das Akademische Auslandsamt der eigenen Universität (für Fachhochschüler: das Hochschulsekretariat). Hier bekommt man kostenlos sowohl die wichtigsten Broschüren zum Thema "Auslandsstipendien" als auch wertvolle Tipps für interessante Programme und kann zudem mit den Fachleuten Detailfragen klären. Einen guten Überblick bietet auch das Buch "Geld für das Studium und den Doktor - Wer fördert was?” von Dieter Hermann.

    Wer erteilt die Stipendien?

    Deutscher akademischer Austauschdienst: Der DAAD ist der größte Vermittler von Auslandsstudien. Er vergibt sowohl Jahres- als auch Semesterstipendien (vor allem aus Bundes- und Europamitteln). Die Entscheidung über die Förderung wird von unabhängigen Auswahlkommissionen getroffen. Wichtigste Kriterien: Der Bewerber muss qualifiziert und das Stipendium eine sinnvolle Ergänzung zu seinem Studium sein.

    EU-Programm "Erasmus":

    Das sind Kooperationsprojekte zwischen der eigenen Hochschule und ausländischen Partneruniversitäten. Der DAAD übernimmt nur die Verteilung EU-Gelder. Für die Teilnehmer hat es den großen Vorteil, dass der ganze Aufenthalt vorab organisiert ist und alle abgelegten Prüfungen und Scheine anerkannt werden. Oft wird sogar ein Platz im Studentenwohnheim vermittelt. Der Nachteil: Es werden weder Vollstipendien vergeben noch kann man sich den Studienort frei aussuchen, sondern man ist auf die jeweilige Partnerhochschule festgelegt.


    Stiftungen:

    Eine dritte Möglichkeit bieten Stiftungen, die den Austausch fördern. Sie liegen, wenn sie nicht privat sind, entweder in kirchlicher Hand oder stehen politischen Parteien nahe. Für Doktoranden gibt es hier auch Promotionsstipendien. Die Bewerbung wird direkt an die jeweilige Stiftung gerichtet. Die Bedingungen an die Bewerber sind aber in etwa die gleichen wie bei DAAD-Stipendien.

    Wer hat Chancen auf einen Platz?

    Die Anforderungen variieren je nach Stipendium, Austauschprogramm und Fachgebiet. Grundvoraussetzungen sind aber nicht nur überdurchschnittliche Kenntnisse in der Unterrichtssprache des Gastlandes (manchmal wird ein Test verlangt), sondern auch nachweislich sehr gute Leistungen im bisherigen Studium. Häufig muss man auch das Zwischenprüfungszeugnis vorlegen - entscheidend sind die Noten. Zum Teil sind Altershöchstgrenzen festgesetzt oder es müssen Gutachten von Professoren der eigenen Uni vorhanden sein.


    Arbeit on line

    Im Text ist die Rede vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Also schauen wir mal rein. Diese Adresse eignet sich vor allem für die Recherche von Zusatzinformationen.

  • DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

    Zurück zum Textmenü


    Copyright © 1996 Texthaus