Die 12 grö฿ten Fitness-Lügen (Thematik)


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    Die 12 größten Fitness-Lügen

    Lassen Sie sich nicht verschaukeln: Viele Trimm-Tips stimmen nicht, sind überholt oder können Ihnen sogar schaden. Hier steht, was Sie jetzt wissen sollten.

    1. Dreimal Aerobic die Woche macht top-fit. Falsch.
    Und wenn Sie sich die Sohlen Ihrer Turnschuhe bei Step-Aerobic durchwetzen - damit sind Sie im sportmedizinischen Sinne noch nicht fit. Langstreckenläufer z.B. haben eine große Lunge und viel Ausdauer, aber verhältnismäßig wenig Muskelkraft und Gelenkigkeit. Das Idealprogramm heißt: Kombinationstraining, z.B. einmal pro Woche zusätzlich schwimmen oder joggen.

    2. Muskeln bleiben auch nach Trainingsstop. Falsch.
    Muskeln bilden sich nach einer mehrmonatigen Pause zurück. Wo vorher Muskelfleisch war, machen sich Fettzellen breit. Deshalb: keine langen Trainingspausen einlegen.

    3. Nur wer schwitzt, trainiert richtig. Falsch.
    Schwitzen ist kein Gradmesser für erfolgreiches Training. Der Grund: Jeder von uns hat unterschiedlich viele aktive und inaktive Schweißdrüsen. Das ist schon von Geburt an genetisch festgelegt.

    4. Bei Muskelkater erst recht trainieren. Falsch.
    Muskelkater gilt als Indikator für Überbeanspruchung oder falsches Training. Im Muskel kommt es zu einer Ansammlung von Stoffwechselprodukten wie z.B. Milchsäure. Dadurch werden Nervenendfasern im Muskel gereizt und schmerzempfindlich. Also: nicht gegen Muskelkater antrainieren.

    5. Stretching ist überflüssig. Falsch.
    Die Muskulatur muß vor und nach dem Training gestreckt und gedehnt werden. Warum? Durch starke regelmäßige Beanspruchung ziehen sich die Muskeln zusammen. Heißt: Sie verkürzen sich mit der Zeit immer mehr. Da hilft nur eins: stretchen.

    6. Das absolute Muß - täglich 20 Minuten trainieren. Falsch.
    Täglich trainieren muß nicht sein. Es genügen schon dreimal wöchentlich 15 Minuten, man muß nur konsequent sein: Regelmäßigkeit ist das Zauberwort. Ideal für alle, die ihre Gymnastik nicht in einer Turnhalle, sondern zu Hause machen wollen.

    7. Aqua-Aerobic bringt nichts. Falsch.
    Allein durch den Aufenthalt im Wasser werden doppelt so viele Kalorien verbraucht. Denn hier wirken zwei Faktoren: die Gymnastik und der ständige Temperaturausgleich des Organismus. Gerade dabei werden viele Kalorien verbrannt.

    8. Bodybuilding ist für jedes Alter gut. Falsch.
    Sportärzte sind sich einig: Jugendliche unter 18 Jahren sollten vorsichtig sein. Ihre Knochen sind noch nicht hart genug. Aber gut ausgebildete Trainer können ein individuelles Programm zusammenstellen, das die Gelenke entlastet. Also: nie auf eigene Faust mit den Geräten arbeiten.

    9. Ein Allround-Turnschuh für jede Sportart. Falsch.
    Turnschuhe werden ganz spezifisch nach unterschiedlichen Kriterien wie Bewegungsabläufen, Körpergewicht oder Bodenbeschaffenheit konstruiert - ein Hallenboden federt eben anders als ein Naturboden. Deshalb: Versäumen Sie es unter keinen Umständen, sich vor dem Kauf vom Fachmann beraten zu lassen!

    10. High-Speed-Programme killen Kilos schneller. Falsch.
    Diejenigen, die gezielt abnehmen wollen, sollten nicht das Trainingstempo steigern, sondern auf sogenannte Low-Level-Programme setzen. Der Grund: Die langsam ausgeführten Bewegungsabläufe beanspruchen die Muskeln sehr viel stärker und verbrauchen somit mehr Energie. Die Folge : Pfunde purzeln schneller.

    11. Kraftmaschinen-Training - besser als Hanteln. Falsch.
    Muskeln können mit Hanteln viel spezifischer und individueller trainiert werden. Ganz wichtig: Auf keinen Fall ohne akkurate Anleitung des Trainers arbeiten, sonst können leicht Sehnen überdehnt und Gelenke überfordert werden.

    12. Sport-Drinks bauen Muskeln auf. Falsch.
    Wasser ist alles, was der Körper braucht - wenn Sie nicht gerade Spitzenathlet sind. Nur wer täglich mehr als 90 Minuten Hochleistungen vollbringt, braucht den Extra-Energieschub, Kohlenhydrate und Mineralien - und die sind in Sport-Drinks reichlich enthalten. Muskelaufbauend wirken sie jedoch nicht.


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