Der Brummi-Trainer (Thematik)


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    Der Brummi-Trainer

    Durch Computeranimation können sich LKW-Fahrer jetzt auf den Ernstfall vorbereiten.

    Mit der Eröffnung des weltweit ersten Trainingszentrums für die simulatorgestützte Schulung von Berufskraftfahrern in Köln bricht für das Spediteursgewerbe eine neue Zeitrechnung an. Der Geschäftsführer des Zentrums Helmut Möller: "In der Praxis ist der Ernstfall nicht trainierbar. Erst mit unserem Simulator läßt sich jede Unfallsituation gezielt herbeiführen und die Reaktion des Lkw-Fahrers testen."
    Konzipiert, um die Risiken im Gefahrgutbereich zu minimieren, verspricht das Kölner Trainingszentrum allerdings weit mehr als die bloße Vorbereitung auf den Ernstfall. Durch spezielle Programme will es darüber hinaus die Wirtschaftlichkeit der Tansportbranche optimieren. "Die Einsparpotentiale", verspricht Möller, "sind enorm". Allein durch ein verbessertes Fahr- und Schaltverhalten ließen sich mindestens zehn Prozent Kraftstoff einsparen. Bei einem 40-Tonner mit Verbrauchswerten um die 30 Liter kämen da leicht 5000 Mark pro Jahr zusammen.
    Die Spediteure werden die Nachricht gern hören. Die Branche, durch die harte Konkurrenz im europäischen Binnenmarkt herausgefordert, muß dringend ihre Kosten senken. Unternehmen wie Hoyer und Schenker Eurocargo haben sich deshalb schon zu den Schulungskursen angemeldet. Horst Seufert, bei Schenker für den Technikeinkauf verantwortlich: "Auch ökologisch ist das Angebot für uns interessant. Wenn der Simulator hält, was er verspricht, muß der Lastzug künftig nicht mehr zu Trainingszwecken auf die Straße."

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